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Baklavabunt, aktiv, lebendig, anders, variabel – ist ein Projekt der Partizipation von MigrantInnenjugendlichen.
Mit drei beteiligten Partnern fördern wir Selbsthilfepotenzial und Selbstorganisation von jugendlichen MigrantInnen - durch Multiplikatoren- und Qualifizierungsarbeit sowie durch Vernetzung.
Elvan Aleviten bunt kickt gut

Aktuelles von Baklava:

• Baklava Fachtagung "Partizipation im Dialog" vom 9.März 2007

Bilder der Tagung

Am Freitag, den 9.3.2007 fand in den Räumlichkeiten der Alevitischen Gemeinde Augsburg der von BAKLAVA veranstaltete Fachtag „Partizipation im Dialog“ statt. 75 Interessierte aus ganz Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und sogar Österreich waren gekommen, um mehr über das Projekt und seine Arbeit zu erfahren.
Zu Beginn gab es ein üppiges Buffet, das von VertreterInnen der Alevitischen Gemeinde vorbereitet worden war.
Danach wurde auf einem breit besetzten Podium das Thema „Partizipation jugendlicher MigrantInnen“ aus verschiedenen Positionen andiskutiert. VertreterInnen der Kommunen Augsburg und München, Vertreter von MigrantInnenselbstorganisationen und der AGABY und Vertreter der Verbände stellen ihre Sichtweisen dar.
Im Anschluss präsentierten sich die Teilprojekte von Baklava in ihren Aktivitäten und das Projekt „Individuelle Integrationsbegleitung durch Patenschaften“ von DJO und BJR wurde vorgestellt.
In vier Workshops ging es am Nachmittag um Selbstorganisation als Präventionsarbeit, das Alevitentum, Partizipationsmodelle bei Buntkicktgut und die Verbandsarbeit und Jugendpartizipation der Alevitischen Gemeinde. Hierbei verband sich das Exemplarische des BAKLAVA-Projektes mit grundsätzlichen Entwicklungen im Bereich der Beteiligung junger MigrantInnen.

Begleitet wurde der Fachtag von einem Infomarkt, an dem sich folgende Aussteller präsentierten:
Das Projekt BAKLAVA mit dem Träger VIA Bayern, der BJR als Verband und mit seinem Projekt „Multi Action“, die DJO, die AGABY und der Ausländerbeirat Augsburg, Exilio Lindau, das Institut für Jugendarbeit Gauting, der Mesopotamienverein Augsburg, der Arbeiterkultur- und Bildungsverein Ingolstadt, der Stadtjugendring Augsburg , Türantür/ Migranet und die Jugendbildungsstätte Unterfranken.

Nach der Beendigung des Fachtages ging es fast nahtlos mit dem BAKLAVA-Abschlussfest weiter, zu dem die FachtagsteilnehmerInnen herzlich eingeladen waren, was einige wahrnahmen. Neben zahlreichen kulinarischen Leckereien boten die Wheels on Flames Rollstuhltanz, Jugendliche von buntkicktgut Ballakrobatik, die Aleviten türkische Tänze und Elvan hatte zwei große Auftritte mit preisgekrönten Volkstänzen. Zwischendurch sorgten die „Yalcin Boys“ für die musikalische Untermalung zwischen Tradition und Moderne.

Dieser Tag leitete zugleich den Abschluss des Projekts BAKLAVA in seiner bisherigen Form ein, da die Finanzierung im April 2007 endet. Der Fachtag war hoffentlich ein weiterer Baustein in den vielfältigen Aktivitäten, die ein Weiterlaufen der Teilprojekte sichern sollen.

Bilder der Tagung

     
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• Baklava goes Peiting

Der erste Schnee ist kaum geschmolzen, da kehrt Unruhe ein ins beschauliche Peiting: Baklava hat sich vom 3.-5.11. 06 im Hotel Dragoner eingemietet, oder, besser gesagt: das Hotel Dragoner „übernommen“, denn die fast 70 TeilnehmerInnen lassen nur noch Platz für drei auswärtige Gäste...
Sinn des interkulturellen Wochenendes ist es, dass die „Grosstädter“ etwas über ländliche bayerische Strukturen erfahren. Auf einer interkulturellen Schnitzeljagd schwärmen sie in Fünferteams durch den Ort, zählen die Stufen zur Mariengrotte, suchen Hinweisschilder und Blitzableiterschellen und müssen sich dazu durchfragen. Am Abend kulminiert der Wettbewerb in einer Geschicklichkeitsolympiade in der Sporthalle und in einem, wie könnte es anders sein, Fußballturnier. Dazwischen gibt es auch Freiraum für eigene Tätigkeiten, die unterschiedlich genutzt werden: Die Fußballer von Bunt kickt gut stellen den lokalen V-Markt auf den Kopf, die Aleviten fahren nach Weilheim und essen Döner beim Vater eines Teilnehmers, der dort einen Laden hat.
Am Sonntag, nach zwei kurzen Nächten leicht angeschlagen, nehmen die Sieger ihre Urkunden in Empfang: Die „Agas“ („So sehen Sieger aus, sha la la la la...“) und die Harras Bulls sind punktgleich. Aber auch die übrigen Teams haben sich grandios geschlagen. Fazit: Peiting hat Baklava überlebt, aber geschaut haben sie schon, die Peitinger, ob auf der Strasse, im Cafe´oder auf dem Friedhof...

     
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• Fachtagung zum Thema "Projekte vor Ort verankern"
Vom 26.-28.9.2006 fand im Johannesstift in Berlin-Spandau eine Fachtagung zum Thema "Projekte vor Ort verankern" statt. Geladen waren alle Projekte, die aus den Mitteln des Bundesinnenministeriums und Bundesfamilienministeriums im Bereich "Gemeinwesenorientierte Projekte zur Integration von Spätaussiedlern und Migranten" gefördert werden, also auch BAKLAVA. Nahezu alle Bundesländer waren vertreten, von der Fahrradwerkstatt in Malchin/Mecklenburg bis hin zum interkulturellen Konfliktmanagement in Stuttgart. Schwerpunkte der Tagung waren Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und die Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge als Verwalterin der Fördergelder. Es konnten zahlreiche neue Kontakte geknüpft werden, Netzwerkarbeit eben. Zudem war die Tagung eine gute Gelegenheit, um auf den BAKLAVA-Abschlussfachtag hinzuweisen.

 
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• Politische Bildungsfahrt nach Strassburg
Vom 13.-15.3.2006 waren 37 Mitglieder des Baklava-Projektes auf politischer Bildungsfahrt in Strassburg. Als Unterkunft diente die romantische Jugendherberge Schloss Ortenberg etwa 25 km von Strassburg entfernt. Inmitten von Weinterrassen gelegen, mit prächtigem Blick auf die um liegende Landschaft, war sie Ausgangsbasis für Ausflüge nach Offenburg (Gott sei Dank gab es da einen Döner-Laden!!!) und Strassburg. Dort erfuhren wir im Rahmen einer Stadtführung unter anderem, von welcher Brücke im Mittelalter wer herunter geschmissen wurde und sahen uns die astrologische Uhr im Münster an. Nicht zu vergessen die malerischen Fachwerkhäuser, die die ganze Altstadt durchziehen.
Neben einem Besuch bei der Alevitischen Gemeinde Strassburg, bei dem wir erste Kontakte für ein mögliches gemeinsames Projekt knüpften, stand natürlich das Europäische Parlament auf dem Programm. Die Fahrt war ja deshalb zustande gekommen, weil der Augsburger Europaabgeordnete Cem Özdemir, ebenfalls ein Alevit, uns eingeladen hatte.
Das Parlament ist ein futuristisch anmutender Gebäudekomplex aus Glas und Stahl, vor dem die Fahnen der EU-Länder wehen. Zunächst schleuste man uns in die Kantine, wo es für 9,90 Euro ein, na ja, mittelmäßiges Essen gab, das wir zudem im Akkord vertilgen mussten, weil draußen schon hunderte anderer Besucher standen, die auch noch hinein wollten.
Anschließend gab es eine Fragestunde mit Herrn Özdemir, der sich als charmanter und nahbarer Politiker erwies, der, man muss es so deutlich sagen, das Herz mancher jungen Dame zum Schmelzen brachte. Inhaltlich ging es um die Migrationspolitik, das Bildungssystem und die EU-Erweiterung. Es folgte ein Gruppenfototermin mit Herrn Özdemir, und anschließend fotografierten sich alle gegenseitig. Zu guter Letzt durften wir noch von der Besuchertribüne aus einer Parlamentssitzung zum Thema „EU-Osterweiterung“ beiwohnen, bei der es durchaus zur Sache ging. Das lag auch daran, dass die Redezeit auf maximal drei Minuten begrenzt ist und die PolitikerInnen gezwungen waren, sofort zur Sache zu kommen. Interessant, dass die Beiträge simultan in die 25 offiziellen EU-Sprachen übersetzt werden (obwohl, wie uns erzählt wurde, es noch keinen Maltesisch-Übersetzer gibt, weil alle Bewerber durch das Verfahren fielen...). Tatsächlich schliefen nur zwei unserer Jugendlichen bei der Sitzung ein, was aber eher an den kurzen Nächten in der Jugendherberge gelegen haben mag.
Am Ende, auf der Rückfahrt im Bus, war man sich weitestgehend einig, dass nicht nur die Kontaktpflege funktioniert hatte, sondern auch wieder ein bisschen klarer geworden war, was die große Politik eigentlich so macht.


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• Fachtagung: Integration im Dialog
Am Mittwoch, 30.11.05 fand im Augsburger Rathaus die Fachtagung „Integration im Dialog“ statt. Über 180 TeilnehmerInnen diskutierten dort über interkulturelle Netzwerke in Kommunen und Stadtteilen, die den Dialog zwischen „MigrantInnen“ und „Einheimischen“ fördern. Die vom VIA Bayern organisierte und durchgeführte Tagung bestand aus drei Teilen: Vormittags stellten, nach der Begrüßung durch den Augsburger Sozialreferenten Hummel und Rudi Goschler vom VIA Bayern, Herr Huber vom Bayerischen Sozialministerium und Herr Olbrich vom Regierungsbezirk Schwaben Ihre Vorstellung des Begriffs „Integration im Dialog“ anhand gemachter Erfahrungen dar. Frau Sharifi von der AG der Ausländerbeiräte Bayerns bezog Stellung zur integrativen Rolle der Ausländerbeiräte und danach wurden die vorgestellten Thesen durchaus kontrovers im Plenum diskutiert.
Der zweite Teil bestand aus einem phantastischen Mittagsbuffet, welches die Frauen der Alevitischen Gemeinde Augsburg im Rahmen eines Catering für den VIA zubereiteten. Die Schlange am Buffet betrug schnell 40 Meter, und man hatte die Qual der Wahl zwischen Salaten, Couscous, Börek und Baklava.
Der Nachmittag wurde mit sechs Workshops bestritten, die „best practice“ Beispiele aus Bayern präsentierten. Neben ACILIM („präventive Arbeit mit MigrantInnenfamilien“), Baklava, dem Partizipationsprojekt für jugendliche MigrantInnen und dem „Moscheekonflikt“ in Sendling, alle drei aus München, waren dies noch „Smena“, ein Projekt mit jugendlichen AussiedlerInnen aus Augsburg, die Sprachförderung der „Deutsch-Offensive Erlangen“ und Der „Runde Tisch zur Integration“ aus Kempten.
In allen Workshops wurde lebhaft diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und neue Netzwerke geknüpft. Die Auswertung der Evaluationsbögen deutet auf einen Erfolg der Tagung hin. Der Dialog, den es ja auch schon vorher gab, wurde in einer konzertierten Aktion intensiviert. Der VIA Bayern sieht es als Aufgabe und Verpflichtung an, dieses „Dialognetz“ noch dichter zu knüpfen und größer zu weben – mit der Hilfe aller am Fachtag Beteiligten und vieler anderer in Bayern und auch darüber hinaus.


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• Elvan "Anatolien-Abend" im Gasteig
Am 5. November war der große Abend da: nach monatelangen Proben und Wochen ohne eine Minute Freizeit präsentiert sich ELVAN im gut gefüllten Carl Orff Saal des Gasteig vor vielleicht 500 Gästen: Der zweieinhalb Stunden dauernde und charmant moderierte Abend bietet ein Potpourri aus regionaltypischen türkischen Tänzen, Bauernsketchen und Gesangsauftritten. Auch die Kindertanzgruppe von Elvan kommt zu ihrem Auftritt. Abschluß und Höhepunkt stellt der Tanz dar, mit dem Elvan bereits zum 2. Mal den ersten Preis im türkischen Volkstanz einheimste. Alles in allem war es ein gelungener Abend, der auch die "deutschen" BesucherInnen sehr faszinierte - und, nicht zu guter letzt, in seinem Umfang durch das Baklava-Projekt erst möglich wurde!


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• ConSozial und Projektbörse in Nürnberg
Zum ersten Mal war der VIA Bayern und damit auch das Projekt BAKLAVA auf der Consozial, einer der größten Sozialmessen Deutschlands, vertreten. Ziel war es, neue Kunden zu erschliessen und das Profil des VIA und seiner Projekte zu schärfen. So standen wir am 9. und 10.10.2005 inmitten überdimensionierter Softwarestände in Halle 12B des Messegeländes, klein und bunt. So wurden wir auch wahrgenommen ("guck mal, was interkulturelles!") und hatten durchaus reges Publikumsinteresse zu verzeichnen.

Am 12.10. 2005 fand dann ebenfalls in Nürnberg, im Stadtteilkulturzentrum Villa Leon in Nürnberg-Gostenhof die 2. Bayerische Projektebörse statt, die vom Ausländerbeirat organisiert wird. Der VIA Bayern stellte sich dort mit BAKLAVA und MIGRANET vor. Es waren bayerische Projekte und Initiativen aus Nürnberg, Hof, Erlangen, Augsburg und München vertreten. MIGRANET wurde am Vormittag und BAKLAVA am Nachmittag in einem Fachforum vorgestellt. So gab es die Möglichkeit, die Projekte ausführlich zu präsentieren und in eine konstruktive Diskussion einzutreten.


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• Das Projekt-P-Festival: Berlin 05 – zwischen Party und Politik
Vom 10-12.6.2005 trafen sich tausende Jugendliche aus ganz Deutschland in Berlin zu einem Festival, das den Höhepunkt des „Projektes P“ der Bundeszentrale für Politische Bildung darstellte. Auf diesem Festival für junge Politik wurde diskutiert und gefeiert, viele Gruppen präsentierten ihre Aktionen und Projekte.

Leider war BAKLAVA schon im April in Berlin, so dass der Koordinator zum Festival Berlin 05 alleine fahren musste. Bei windigem und regnerischem Wetter checkte er auf dem Festivalgelände in der Wuhlheide zusammen mit hunderten erwartungsfroher Jugendlicher ein und kam sich dabei altersmäßig ziemlich als Außenseiter vor.
Das Veranstaltungsgelände bestand im Wesentlichen aus dem FEZ (Familienzentrum), dem früheren Pionierpalast und dem davor befindlichen Platz, auf dem eine gigantische Bühne und zahlreiche Infostände und –zelte aufgebaut waren. Im FEZ fanden von Freitag bis Sonntag Workshops, Seminare und Diskussionen statt. Höhepunkt war am Samstag Abend der Auftritt der Bands Fantastische Vier und Tocotronic.
Zeitgleich zum Festival präsentierten sich auf dem Alexanderplatz die Berliner Gruppen und Projekte von Projekt P und stellten dort ihre Aktivitäten vor.
Die Bandbreite der Veranstaltung reichte von Dritte-Welt-Arbeit über Integrationsprojekte bis hin zu Medien – und Kampagnenarbeit.
Am Sonntag auf der Rückfahrt im ICE stapelten sich dann Rucksäcke und übermüdete Teenies in den Gängen. Nach dem Grad ihrer Erschöpfung zu urteilen, waren sie sehr aktiv und das Festival somit ein voller Erfolg gewesen.


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Politische Bildungsfahrt / Augsburg-Berlin

Auf Anregung und Einladung der Parteivorsitzenden??? Der Grünen, Claudia
Roth, besuchten im April eine Gruppe politisch interessierter Bürger,
überwiegend ausländischer Herkunft Berlin. Das vielfältige und straff
organisierte Programm beinhaltete unter anderem Besuche in verschiedenen
kulturellen und politischen Einrichtungen.
Eine bunt gemischte Gruppe aus politisch Interessierten, meist
türkischer Abstammung, haben sich zusammen gefunden, um
gemeinsam einer von Claudia Roth initiierten Bildungsreise in Berlin
teilzunehmen. Es haben sich unter anderem eine Vielzahl von Vertretern,
darunter junge interessierte des Augsburger Alevitischen Kulturvereins,
Vertreter der Folkloregruppe Elvan aus München aber auch weitere
zahlreiche Vertreter, wie z.B. Jugendliche aus „ bunt kickt gut“ an der
Bildungsreise beteiligt.
Die Teilnehmer der Fahrt konnten in verschiedenen Informationsgesprächen
mit dem Auswärtigen Amt, in der Parteizentrale der Grünen, im
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der
türkischen Botschaft sich aktiv an der Diskussion beteiligen und so
einen Überblick über aktuelle politische Geschehen gewinnen. Nahe
liegende Themen wie die Integrationspolitik, die doppelte
Staatsbürgerschaft aber auch die Türkeipolitik der Bundesregierung
konnten dabei näher erörtert und diskutiert werden.
Weitere Besuche im Jüdischen Museum, im Deutschen Bundestag, im
Deutschland Radio, im Alevitischen Kulturzentrum sowie in der
Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen, ehemalige Zentrale
Untersuchungshaftanstalt der Stasi, vervollständigten die gelungene
Bildungsfahrt. Eine persönliche Note bekam die Führung in der
Gedenkstätte durch ehemalige Opfer der Anstalt. Die detaillierte
Beschreibung der angewandten psychischen Foltermethoden und Erfahrungen,
die sie haben erleiden müssen, ging dabei an den Besuchern nicht spurlos
vorbei.
Angesichts der gelungenen und informativen Veranstaltungen im Rahmen
der dreitägigen Fahrt bleibt zu wünschen, dass vor allem das Interesse
der Jugend in politischen Fragestellung weiter gestärkt und gefördert
wird. Nächste Möglichkeit für politisch Interessierte sich aktiv zu
beteiligen wäre eine Veranstaltung der Jugendgruppe Baklava ( Bunt,
Aktiv, Lebendig, Anders, Variabel), die am 8.Juli die
Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz zu einer Diskussionsrunde im
Alevitischen Kulturzentrum in Augsburg eingeladen haben.


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Vom 1.-3.4.05 fuhren Mitglieder des Projekts Baklava nach Sachrang im Chiemgau.
Dort gibt es ein Haus des Stadtjugendamtes München, in das die Tanzgruppe Elvan schon seit mehreren Jahren fährt.
Wir waren fast 40 Personen; Vertreter von Elvan und den Aleviten aus Augsburg. Thema des Wochenendes war, wie Projektideen strukturell, methodisch und unter finanziellen Gesichtspunkten umzusetzen seien. Dazu gab es Inputs von Birgit Jagusch, einer wahren Fachfrau aus NRW von IDA e.V.. Nebenbei hatten wir noch eine Menge Spass. Die Nächte waren kurz, am Abend wurde getanzt und gesungen, die Tischtennisplatte war ständig besetzt (obwohl das Turnier bewußt unter Ausschluß des Favoriten stattfand). Wir spielten Fußball im knietiefen Schnee, wanderten und ließen uns hervorragend bekochen. Kartoffeln, Köfte, Lammkoteletts...Dazu gab es Unmengen Tee. Wir lernten uns besser kennen, entdeckten eine Menge Gemeinsamkeiten, nahmen Anregungen, neue Ideen und neues Wissen mit nach Hause. Und, was auch nicht selbstverständlich ist, wir hatten zwei Tage Sonnenschein, wenn es auch saukalt war!!!!


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Am Donnerstag abend, 24.3.2005, war es wieder so weit: Das Cafe´Mosaik, selbst organisiertes Jugendcafé im alevitischen Kulturzentrum in Augsburg, feierte seine Frühjahrseröffnung. Über 50 Jugendliche aus Augsburg und Umgebung (manche kamen bis aus Ingolstadt!) feierten und tanzten bis in die Nacht.
Es gab ein leckeres Buffet, alevitische Tänze und eine musikalische Untermalung, die eine gelungene Mischung von Tradition und Moderne darstellte: Mit Keyboard und Sas.
Im Sommer findet das Jugendcafe´einmal in der Woche statt, meist am Samstag. Sein Betrieb wird von den Jugendlichen komplett selbst organisiert: Getränkeeinkauf, Musikprogramm, die Bar und die Verwaltung der Räumlichkeiten. Federführend sind Mitglieder des Jugendausschusses der alevitischen Gemeine Augsburg, eines von allen Jugendlichen gewählten Gremiums.


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• Unsere Teilprojekte haben zahlreiche eigene Veranstaltungen geplant, die auf ihren Websites näher dargestellt sind.

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