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| Das
Projekt |
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Projektphilosophie
Der VIA Bayern e.V. hat unter dem Namen LIDIA u.a. eine 30-tägige
berufsbegleitende Weiterbildung
„Vielfalt gestalten - Interkulturelle/r TrainerIn /
BeraterIn “etabliert. Sie wird derzeit im vierten
Durchgang durchgeführt und verbindet reflexive interkulturelle
Bildung mit Konzepten der Antidiskriminierungsarbeit, Antirassismustrainings
und Demokratie-/ Toleranzerziehung zu einem integrierten Konzept.
Darüber hinaus bezieht sie strukturelle Aspekte und Fragen
der Organisationsentwicklung mit ein. Sie wird somit den Ansprüchen
für eine interkulturelle „Bildung für die
Einwanderungsgesellschaft“ gerecht.
Der Ansatz von Fit für Vielfalt verbindet diese
Elemente von reflexiver, interkultureller Bildung des LIDIA
- Konzepts mit Methoden des interreligiösen Lernens,
der interkulturellen/-religiösen Begegnung sowie des
Empowerments und der Kompetenzfeststellung zu einem integrierten
Konzept für die Jugendarbeit.
Fit für Vielfalt
heißt
• kulturelle
und religiöse Verschiedenheit anzuerkennen
• Gleichwertigkeit zu fördern
• gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen
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Das erreichen wir,
indem wir:
•
Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen und Weltanschauungen
als Teilnehmende zusammenbringen,
•
in unseren Seminaren, Workshops und Veranstaltungen die Bedeutung
von Religiosität, Glaubensvorstellungen und Weltanschauungen
in säkularen Staaten sowie nicht-religiöse Sozialisation
und andere Zugänge zu ethischen Fragen aufgreifen (u.a.
im Vergleich Ost-Westdeutschland) und auf die Menschenrechtsthematik
als Basis für das Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft
Bezug nehmen,
•
mit unseren Bildungsangeboten auch der Situation in Regionen
mit einem geringen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund
an der Wohnbevölkerung gerecht werden,
•
durch öffentliche Veranstaltungen zum einen interreligiöse
Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen fördern, zum
anderen die Diskussion über kulturelle und religiöse
Gleichwertigkeit sowie gesellschaftliche Teilhabe in der Gesellschaft
anstoßen, •
Interkulturelle Öffnung von Einrichtungen vorantreiben,
weil: unsere Art von Bildung die interkulturelle Öffnung
von Einrichtungen benötigt. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe
im Projektnetzwerk, die sich mit strukturellen Aspekten und
Fragen der Organisationsentwicklung in Hinblick auf die interreligiöse
Öffnung v.a. der Netzwerk-Partner beschäftigt. Dabei
wird auf Erfahrungen der interkulturellen Öffnung von Einrichtungen
zurückgegriffen und Aspekte des Diversity Management sollen
adaptiert werden.
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Methoden
und Pädagogik unserer Angebote •
Unsere Angebote setzen sich zusammen aus Selbstreflexion, Theorievermittlung,
Erwerb von Handlungskompetenz und Metadiskussionen.
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Innerhalb der durchzuführenden Bildungsmaßnahmen
begegnen sich heterogen zusammengesetzte Gruppen (bzgl. Geschlecht,
Alter, Religion, beruflichem Hintergrund, Migrationshintergrund,
Region etc.). •
Wir wenden u.a. folgende methodische Ansätze an: Biographiearbeit,
Dialogarbeit, historischer Ansatz (z.B. Geschichte der Migration),
Anregung zur Selbstreflexion, Transfer in den Alltag durch eigene
Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten. • Methoden
und Übungen werden u.a. aus folgenden Bildungsprogrammen
entnommen, mit denen wir langjährige Erfahrung gesammelt
haben: „Betzavta – Miteinander“, „Ohne
Angst verschieden sein“, „Zuwanderung und Integration“,
„Sprache Macht Demokratie“, „Achtung (+) Toleranz“,
„Eine Welt der Vielfalt“, Antirassismustraining
von Phoenix e.V., Menschenrechtsbildung (kompass), Bibliolog
und Bibliodrama als Methode der Bildungsarbeit, „Social-Justice-Training“,
biographieorientierte Kompetenzfeststellungen
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| Unsere
Zielgruppen |
Mulitplikator_Innen
der Jugendarbeit (hauptamtliche Mitarbeiter_Innen und ehrenamtliche
Jugendleiter_Innen) aus verschiedenen Bereichen: Kirchliche
Jugendarbeit, Religionsgemeinschaften, offene Jugendarbeit,
Jugendinitiativen aus dem Bereich der Migrant_Innen –
Communities, Mitarbeitende aus Begegnungsinitiativen und Selbsthilfegruppen.
Diese Multiplikator_innen sind in Projektentwicklungen und Durchführung
eingebunden, führen Begegnungsprojekte durch und werden
im Projekt in ihrer Arbeit begleitet.
Durch die Vielfalt von Projektpartner_Innen werden zudem Jugendliche
mit unterschiedlichsten Hintergründen erreicht.
Exemplarische Zielgruppen sind:
•
Mitarbeitende in Religionsgemeinschaften (z.B. Kirchen, Moscheen,
Tempeln, religiösen Vereinen)
•
Lehrerkräfte
•
Mitarbeitende der Jugendsozialarbeit •
Jugendgruppen und Schulklassen
•
religiöse (z.B. alevitische, muslimische, jüdische,
katholische, evangelische) sowie nicht-religiöse Multiplikator_Innen
der Jugendarbeit sowie der Erwachsenenbildung |
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Gefördert von 2007 – 2010 im Rahmen des Bundesprogramms
"VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz
und Demokratie" |
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