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Projekt AbriendoPuertas – EröffneDirWege

Aktuelle Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Samstag, 13. Oktober 2018 in München, 10 bis 16:00 Uhr
Raum: „Studio“ (Hinterhof) • Münchner Aids-Hilfe • Lindwurmstr. 71 – 80337 München

Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung leben in den Großstädten Deutschlands, werden krank, suchen Arbeit, lernen Sprachen und besuchen Sportveranstaltungen. Sie sind jung und alt, heterosexuell und queer, cis und trans*, reich und arm, gebildet und von Bildung ferngehalten worden. Eine Perspektive der Kolonialität in der Beratungsarbeit ist hilfreich, um die Verflochtenheit von Diskriminierungserfahrungen zu verstehen und soll im Seminar eingeführt werden.

In der Weiterbildungseinheit werden verschiedene Ansätze eingeführt, die versuchen Diskriminierungserfahrungen isoliert, sondern als interdependent zu verstehen (etwa Intersektionalität, Mehrfachdiskriminierung, Verletzlichkeitsansatz etc.). Die Ansätze werden dann aus einer dekolonialen Perspektive betrachtet und daran anschließend Beratungsprinzipien entwickelt.

Methoden: theoretische Inputs, Diskussion, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele

Referentinnen: María do Mar Castro Varela & María Virginia Gonzalez Romero

Zeit: Samstag, den 13.10.2018, 10:00 – 16:00 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen der Weiterbildungskonzeptionalisierung: „Beratung in Kontext von Kolonialität“

Einladung und Konzeption:
Maria do Mar Castro Varela
Maria Virginia Gonzalez Romero

ANMERKUNG: Falls jemand dabei sein möchte und benötigt Übersetzung bitte eine E-Mail an abriendo.puertas@via-bayern.de schreiben .

16 – 17 Diciembre 2017 – de 10:00 – 17:00 Horas

Este seminario está organizado para las mujeres de Abya Yala (Latinoamerica y el Caribe)

¡Este seminario sera llevado a cabo en español!

En este Taller se invita a las participantes a hacer una lectura de sus historias personales contextualizadas en el espacio que ocupan. El objetivo es que a través de un proceso de apropiación de la palabra oral y escrita recuperen, visibilizen y resignifiquen sus vidas, tanto en su espacio privado como en su espacio público.
Permite tener una perspectiva de vida, de su valor como mujeres con identidades diversas, como sujeto social y político, de su forma de estar y percibir el mundo y cómo desde la cotidianeidad transforman su realidad.

Nuestro objetivo es contribuir al Empoderamiento de las mujeres a través de un proceso de narración, deconstrucción, apropiación y resignificación de sus historias de vida y de esta manera contribuir a su desarrollo a través de la escritura de sus habilidades y capacidades.

Facilitadoras:
Úrsula Santa Cruz Castillo
Máster en Género y políticas de igualdad – Feminista decolonial

Maria Virginia Gonzalez Romero
Entrenadora Social Justice con enfoque en diversidad.

Dr.-Ing. Noa K. Ha
Referentin (Stadtforscherin, wiss. Mitarbeiterin am Center for Metropolitan Studies, TU Berlin)

Durch welche Räume bewegen wir uns? Wie werden Räume produziert? Inwiefern wirken sich gesellschaftliche Machtverhältnisse in Räumen fort? Inwiefern werden städtische Räume durch diese Verhältnisse strukturiert? Was macht Stadt aus uns und mit uns? Noa Ha wird in ihrem Vortrag das Verhältnis von Rassismus und Stadt ausleuchten und vor diesem Hintergrund die Bedeutung der Kartierung von Community-Wissen einordnen.

Zu dem Vortrag lädt das IQ Teilprojekt  ABRIENDO PUERTAS – Eröffne dir Wege ein.

Ort: Tagungszentrum Münchner Aids-Hilfe – Lindwurmstraße 71 • 80337 München

29 – 30 Julio 2017 – de 10:00 – 16:30 Horas

Este seminario está organizado para las mujeres de Abya Yala (Latinoamerica y el Caribe)

¡Este seminario sera llevado a cabo en español!

En este Taller se invita a las participantes a hacer una lectura de sus historias personales contextualizadas en el espacio que ocupan. El objetivo es que a través de un proceso de apropiación de la palabra oral y escrita recuperen, visibilizen y resignifiquen sus vidas, tanto en su espacio privado como en su espacio público.
Permite tener una perspectiva de vida, de su valor como mujeres con identidades diversas, como sujeto social y político, de su forma de estar y percibir el mundo y cómo desde la cotidianeidad transforman su realidad.

Nuestro objetivo es contribuir al Empoderamiento de las mujeres a través de un proceso de narración, deconstrucción, apropiación y resignificación de sus historias de vida y de esta manera contribuir a su desarrollo a través de la escritura de sus habilidades y capacidades.

Facilitadoras:
Úrsula Santa Cruz Castillo
Máster en Género y políticas de igualdad – Feminista decolonial – Autora del concepto

Sonja Santiana Cruz
Psicóloga – Feminista decolonial

Am 08.07.2017 – Um 10:00 bis 16:00 Uhr

Tagungszentrum Münchener Aids-Hilfe
Lindwurmstraße 71, 80337 München

Referentin: Bea Cobbinah  (Juristin und Autorin)

Seit August 2006 gibt das AGG. Dieses zählt sechs Diskriminierungsmerkmale auf, welches beinhaltet, das keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung stattfinden darf. Das sind: Geschlecht (Frauen, Männer, Trans*Personen, Intersexuelle), „Rasse“, “ethnische“ Herkunft, sexuelle Identität, „Behinderung“, Alter, Religion / Weltanschauung (Nicht beinhaltet: sozioökonomische Gruppenzugehörigkeit). Diese Nennung weißt gleichzeitig darauf hin, welche Menschen mit welchen „Merkmalen“ struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind.

Themen:
I. Strukturelle Diskriminierung (individuell, institutionell, kulturell), Definition.
II. Qualifizierung als Empowerment – Strategie. Ein Ansatz.
III. Standards für eine qualifizierte Antidiskriminierungsberatung.

Praxisbeispiel Testing als Instrument der Antidiskriminierungsarbeit.

Ziel: Wege um das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu nutzen
Zielgruppen: Menschen mit Migrationsgeschichte / Menschen mit Fluchterfahrung / Schwarze Menschen / PoC

Samstag – Sonntag 22.-23. Oktober 2016 in München
10:00 bis 17:00 Uhr

Körper Empowerment Training

Zielgruppe: Schwarze Frauen, Migratinnen, Frauen*Inter*Trans* (Multiplikator*innen – Community-Aktive – Grenzgänger*innen mit Rassismus Erfahrung)

Wir haben vieles auszugleichen. Der zweitägige Kurs stellt Entspannungsrituale vor, die uns hilfreich dabei sein können, alltägliche Herausforderungen und Härten zu überstehen.

Yoga ist keine Turnübung sondern südasiatische Philosophie und Lebenshilfe. Wie, von wem und für wen Yogakurse hierzulande stattfinden, trägt jedoch leider oft nicht zu unserem Wohlbefinden bei. Dabei können gerade wir viel für unser seelisches Gleichgewicht aus Yoga ziehen. ‘Sportlichkeit’ ist für den Kurs nicht notwendig!

Die Übungen werden im Sitzen und/oder im Liegen durchgeführt.

Aufwärmrituale, Vorstellung von Einstiegs-Meditationstechniken, kurze Einführung in die Geschichte von Yoga, westlicher Aneignungspolitik und Yoga-Dekolonisierungs-Initiativen, Entspannungstechnik “Schlafyoga” um mit sich in Harmonie zu kommen, Möglichkeit zum Austausch über Selbstfürsorge.

Kursleitung: Noah Sow.
Sprache: Deutsch.
Erwünscht: an den beiden Tagen teilnehmen.
Veranstaltungsadresse: nach verbindlicher Anmeldung, wird eine Mail mit Adresse verschickt.

Wenn vorhanden bitte Yoga-Matt e und eine Decke (wer mag auch ein Kissen) mitbringen.

Barriere-Info:
Veranstaltungsort ist ein Haus wo nur unsere Gruppe da ist. Den Veranstaltungssaal ist im Erdgeschoss. Im Haupteingang gibt es eine Stufe (5 cm. Hoch), es gibt keine Rampe, an sonst ist dem Raum ebenerdig. Die Toiletten sind sehr eng.

Veranstalterin

Maria Virginia Gonzalez Romero
Projektleiterin Abriendo Puertas
VIA Bayern – Verband für Interkulturelle Arbeit e.V.

Im Rahmen von MigraNet – Förderprogramm Integration durch Qualifizierung IQ – Landesnetzwerk Bayern

Tel.: 089 520 332 35 – Fax: 089 4190 2727

E-Mail: Marvi.Gonzalez@via-bayern.de

Flyer zum Download

zu dem Protokoll

Protokoll zur Tagung -Donnerstag 12. November 2015 - Neue Wege in der Beratungsarbeit mit LGBT*I* Menschen mit Migrationsgeschichte / Geflüchtete / Schwarze Menschen. Eine Intersektionelle Analyse.

Um zu dem Protokoll lessen zu können bitte klicken sie auf den neben liegenden Button.
zu dem Protokoll

Tagung -Donnerstag 12. November 2015
Neue Wege in der Beratungsarbeit mit LGBT*I* Menschen
mit Migrationsgeschichte / Geflüchtete / Schwarze Menschen
Eine Intersektionelle Analyse

Migration, Flucht, Rassismus, usw. sind Themen, die uns in der Begleitungs- und Beratungsarbeit vermehrt begegnen. Es ist ein Arbeitsfeld, das neben der Geschlechtersensibilität eine rassismuskritische Haltung und eine ständige Arbeit an ihr verlangt. Dies beinhaltet die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Frauenunterdrückung, Rassismus, Homo- und Transphobie (Lesben-, Schwulen- und Transfeindlichkeit) auf die Traumaerfahrungen von Menschen, die zur Beratung kommen. Um dies zu verstehen und in der Beratung umzusetzen ist ein intersektionale Blick auf die Situation und das Erleben der Menschen unverzichtbar.

Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela

Alice Salomon Hochschule, Berlin
Einleitungsvortrag
Dekolonisierungsprozesse im Beratungskontext

Referent_innen aus dem Praxisfeld:

Bea Cobbinah
Juristin und Autorin des Hintergrundberichts zu LGBTI und Rassismus

UN-Antirassismus-Ausschuss (CERD)
LesMigraS / Lesbenberatung Berlin e.V.

Manuel Ricardo Garcia / Eliot Jones
Trans*-Tagung, München (Angefragt)

Andrea Schuler
VivaTS e.V. in München

Maria Virginia Gonzalez Romero
Projekt Abriendo Puertas / VIA Bayern e.V

Ziel: Erarbeitung eines Modells

Zeitraum: 09:00 bis 16:00 Uhr

Zielgruppe: Menschen, die sich mit den Themen Migration, Beratung, Interkulturelle Öffnung / Dekolonisierung auseinandersetzen, sowohl hauptamtlich als auch/oder ehrenamtlich.

Seminar – Samstag, 14. November 2015
Diskriminierungsschutz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Bea Cobbinah
Juristin und Autorin

Seit August 2006 gibt das AGG-Gesetz. Diese zählt sechs Geschützte Diskriminierungsmerkmale auf, aufgrund derer keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung stattfinden darf: Geschlecht (Frauen, Männer, Trans*Personen, Intersexuelle), „Rasse“ / “ethnische“ Herkunft, sexuelle Identität, „Behinderung“, Alter und Religion / Weltanschauung (Nicht beinhaltet und sehr wichtig: sozioökonomische Gruppenzugehörigkeit). Diese Nennung zeigt gleichseitig welche Menschen mit welche „Merkmale“ strukturelle Diskriminierung ausgesetzt sind.

Seminarthemen unter anderen:

I. Strukturelle Diskriminierung (Individuell, Institutionell, Kulturell). Eine Definition
II. Qualifizierung als Empowerment – Strategie. Eine Ansatz
III. Standard für eine qualifizierte Antidiskriminierungs- beratung

Aus der Praxis im München: Testing als Instrument der antidiskriminierungsarbeit

Hamado Dipama
Mitglied des Ausländerbeirats München

Testete 25 Münchner Clubs, in 20 davon wurde er von Türstehern abgewiesen. Klage wegen Rassismus. Damit die Erfahrungen offen thematisiert werden können, wird ein weitgehend geschützter Rahmen gewährt.

Ziel: Wege, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu nutzen

Zeitraum: 10:00 bis 17:00 Uhr

Zielgruppe: Menschen mit Migrationsgeschichte / Geflüchtete / Schwarze Menschen

Wichtig: Diese Anmeldung ist noch keine Zusage. Die Teilnahme im diese Seminar ist auf 30 Personen begrenzt. Eine Bestätigung oder Warteliste Mitteilung folgt.

Ort beide Veranstaltungen:

Tagungszentrum Münchner Aids-Hilfe e.V.
Lindwurmstr. 71
80337 München ( U-Bahn 3/6 Goetheplatz)

Veranstalter_in:

VIA Bayern e.V – Maria Virginia Gonzalez Romero – Projektleiterin Abriendo Puertas –
Im Rahmen von MigraNet
– Förderprogramm Integration durch Qualifizierung IQ – Landesnetzwerk Bayern

In Kooperation mit Landeshauptstadt München:

Gleichstellungsstelle für Frauen
Kulturreferat
Stelle für Interkulturelle Arbeit

Mit Unterstützung von:

Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen LHM
IBZ Sprache & Beruf – Initiativgruppe München

ZIELGRUPPE

  • Grenzgängerinnen als lokale Schlüsselakteurinnen zu empowern,(weiter)zu qualifizieren sowie zu vernetzen und ihnen dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen und ihre Teilhabechancen zu verbessern.

Grenzgängerinnen sind in den Communities tätig als Multiplikatorinnen, Beraterinnen, Sprachmittlerinnen, Lotsinnen, Patinnen usw. Ihr soziales Kapital stellt eine große Ressource für die kommunale Inklusionsarbeit dar, v.a. durch Selbsthilfesysteme in informellen Netzwerken. Sie erreichen auch Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nie zu einer Behörde gehen wollen würden.

ANGEBOTE

  • Durchführung von Multiplikatorinnen- Fortbildungen für Migrantinnen zu Empowerment und Kompetenzfeststellung auf Basis der in MigraNet bereits entwickelten und durchgeführten KombiLaufbahnberatung.
  • Aufbau einer gemeinsamen Lernwerkstatt (materialreichen Lernumgebung) mit Methoden der kollegialen Beratung und dem Wissensmanagement zu informellem und formellem Wissen.
  • Durchführung aufsuchender Beratung von ratsuchenden Migrant_innen durch die Teilnehmenden schon während der Weiterbildung mit begleitender Supervision und Professionalisierung.
  • Nachhaltige Vernetzung der teilnehmenden Personen mit relevanten lokalen Arbeitsmarkt- und Inklusions/Integrationsakteur_innen (Vereine, Jobcenter, migrantische Ökonomie, Sozialbürgerhäuser etc.).
  • Schulungen, Veranstaltungen, Supervision, Materialien zum Wissensmanagement, Website, Publikationen.

TRÄGER UND KONTAKT

Abriendo Puertas – VIA Bayern e.V.
Verband für interkulturelle Arbeit VIA Bayern e.V.

Maria Virginia Gonzalez Romero
Bildungsreferentin.

Tel.: 089-52033235 / 089-41902728

Email:   marvi.gonzalez@via-bayern.de

FÖRDERUNG UND NETZWERK

Abriendo Puertas ist ein Projekt im Rahmen des IQ- Landesnetzwerks Bayern Migranet – Förderprogramm „integration durch Qualifizierung“ (IQ) 2015 – 2018

www.netzwerk-iq.de
www.migranet.org

iq-bayern        migranet

 Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung IQ“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert

traeger

 

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